Maximale Anzahl an Formular-Absendungen
Neben dem Spamschutz auf Formularen gibt es weitere Möglichkeiten, Spam auf ein Minimum zu reduzieren. Abgesehen davon, dass man den E-Mail-Versand pausieren kann, kann man auch die maximale Anzahl an Anfragen an Einträge, die innerhalb von 24 Stunden von einer E-Mail-Adresse gesendet werden, beschränken.
Begrenzung in den Spamschutz-Einstellungen

Maximale Anzahl pro E-Mail
Um die Anzahl an Anfragen zu limitieren, trägt man eine Zahl in das E-Mail-Feld ein. Standardmäßig ist 20 eingestellt. Falls 0 eingetragen wird oder das Feld leer gelassen wird, ist das Limit deaktiviert. Wenn aber häufige Spam-Anfragen von der selben E-Mail-Adresse auftreten, ist es ratsam, ein Limit zu setzen. Im Screenshot sind beispielsweise 20 Anfragen pro E-Mail-Adresse in den letzten 24 Stunden zugelassen. Wenn ein Nutzer also seine 20. Anfrage abgeschickt hat, bekommt er eine Warnung, dass er für heute die maximale Anzahl an Anfragen erreicht hat und dass er mit dem Senden der nächsten Anfrage bitte warten solle.
Beim Absenden der 21. Anfrage würde er eine Fehlermeldung bekommen, dass die Anfrage nicht gesendet werden konnte, da das Limit für Anfragen bereits erreicht wurde. Er möge es später noch einmal versuchen. Der Nutzer hat nun die Möglichkeit, seine Anfrage aus dem Textfeld zu kopieren und lokal zu sichern, da sie auch noch nach dem fehlgeschlagenen Absenden zu sehen ist.
Maximale Anzahl pro IP-Adresse
Grunsätzlich funktioniert hier die Begrenzung ähnlich wie bei den E-Mail-Adressen. Die Anzahl an maximalen Formular-Absendungen wird hier jedoch in einem 2-Stunden-Fenster begrenzt. Wenn das Feld leergelassen oder auf 0 gesetzt wird, gibt es kein Limit.
Hinweise
Warnung: Bitte beachten Sie, dass es auch reguläre Nutzer gibt, die an einem Tag viele Anfragen verschicken, beispielsweise wenn diese bei Urlaubsplanung viele Hotels anfragen möchten. Aus diesem Grund sollten Sie genau überlegen, was für ein Limit für Ihr Portal sinnvoll ist und ob es im Falle einer Spam-Attacke überhaupt nützlich wäre.
Spammer verhalten sich oft ähnlich zu Power-Nutzern: sie verschicken teilweise die gleichen Anfragen an 20 bis 30 Einträge (oder mehr) mit der gleichen E-Mail-Adresse. Reguläre Nutzer sind z.B. auf der Suche nach einer geeigneten Unterkunft. Diese Massen an Aussendungen durch reguläre Nutzer können bei einem populären Portal mehrere Dutzend Male pro Jahr passieren. Hier gilt es abzuwägen, ob man diese Power-Nutzer einschränken möchte und dafür weniger Spam an Eintragsbetreiber geschickt wird.